Urban Wilderness: Platz nehmen (Bauwochenende)

Am 9. und 10. Mai, jeweils von 10:00 – 18:00 Uhr bietet das Pina Bausch Zentrum under construction im Rahmen des Projekts Urban Wilderness Bürger*innen die Möglichkeit, ganz praktisch an der temporären Umgestaltung des Vorplatzes des ehemaligen Schauspielhauses mitzuwirken. Ziel ist es, den derzeit wenig genutzten Platz gemeinsam in einen lebendigen, grünen Aufenthaltsort zuverwandeln. Unter der Anleitung des Architekten und Zimmermanns Alex Römer von Constructlab aus Berlin entstehen erste Holzelemente, die die Aufenthaltsqualität vor Ort verbessern sollen. Im Laufe des Projekts sollen weitere Elemente und Pflanzenmodule den Vorplatz in einen Treffpunkt mit Grün- und Schattenbereichen verwandeln.

Eingeladen sind Groß und Klein aus der Nachbarschaft, aber natürlich auch aus ganz Wuppertal. Es ist eine gemeinschaftsbildende Aktion – die spielerische Gestaltung eines Stadtplatzes, unseres öffentlichen Raums. Wir wollen zusammen erfinden, bauen, sägen, denken, lachen, uns austauschen, kreativ werden, Raum gestalten… Die Erfahrungen, die wir jetzt sammeln, können zudem wichtige Impulse für die geplante große Umgestaltung ab 2027/2028 liefern.

Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht zwingend erforderlich. Hilfreich ist es, wenn man schon einmal eine Säge oder einen Akkuschrauber in der Hand hatte – oder die Geduld mitbringt, es vor Ort zu lernen.Alternativ können sich Teilnehmende auch in der Gartenarbeit einbringen. Gemeinsam mit dem Gärtner Daniel Breuer werden bestehende Hochbeete gepflegt und für die Sommersaison vorbereitet.

Urban Wilderness ist ein 15-monatiges Modellprojekt mit dem Ziel, den Außenraum rund um das zukünftige Pina Bausch Zentrum in einen klimaresilienten und sozial aktivierenden Ort zu transfor-mieren. Dabei setzt das Projekt bewusst vor den eigentlichen Baumaßnahmen an und fokussiert sich auf Konzeptentwicklung, Erprobung und Partizipation.

Urban Wilderness ist ein Projekt vom Pina Bausch Zentrum und der Neue Effizienz gemeinützige GmbH, gefördert von der DBU – Deutsche Bundesstiftung Umwelt. Das Pina Bausch Zentrum ist ein Projekt der Stadt Wuppertal, gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, in Zusammenarbeit mit dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und der Pina Bausch Foundation.

Logos vom Projekt Urban Wilderness, dem Pina Pausch Zentrum , der Neuen Effiezienz gGmbH und der Deuteschen Bundesstiftung Umwelt

NTiB: Was ist Permakultur?

Jennifer Abels IMG 4097 Foto PrivatZwischen Guerilla-Gardening und ökologischem System

Permakultur? Das ist doch irgendwas mit Selbstversorgung. Nachhaltig eben und ökologisch. Und insektenfreundlich. Der inzwischen inflationär benutzte Begriff Permakultur bedeutet aber mehr als einfach nur „grün sein“. Nach den Methoden und Prinzipien der Permakultur zu handeln meint, sich die natürlichen Kreisläufe zum Vorbild zu nehmen. Und auf Basis dessen ökologische Systeme zu schaffen, in denen Menschen, Tiere und Pflanzen nach ihren Bedürfnissen leben können. Dieser Vortrag zeigt auf, wie nachhaltige Systeme durch kleine, langfristige Lösungen sowohl in landbasierter als auch in sozialer Hinsicht aufgebaut werden können. Und wie diese Gestaltung allen Lebewesen wieder ein „artgerechteres“ und resilientes Leben ermöglichen kann.

Vortrag und Gespräch am 16. Mai 2024 um 19 Uhr im Ölberg-Hub, Sattlerstr. 54/Ecke Marienstraße

Eine Veranstaltung im Rahmen von „ntib – Nachhaltige Transformation in Bestandsquartieren“. Ein Projekt der Neuen Effizienz gGmbH in Kooperation mit den Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V. gefördert von der Deutschen Bundestiftung Umwelt (DBU)

 

2024 02 08 NTiB Mit Unterstuetzerlogos Und Oelberg Hub 1024x155

Krempoli – das grüne Spielzimmer

Führung durch den Schulgarten der Grundschule

Marienstraße Im Sommer letzten Jahres wurde zusammen mit der Leitung des Offenen Ganztags der Grundschule Marienstraße ein Permakultur-Konzept für die Umgestaltung des Schulgartens erarbeitet. Wie ein nachhaltiges System vor dem Hintergrund der Bedürfnisse von Kindern, Betreuer*innen, Schulleitung und städtischer Vorgaben nach den Prinzipien und Ethiken der Permakultur entstehen kann, zeigen wir in dieser Führung.

Samstag, 4. Mai 2024, 13:00 Uhr Treffpunkt: Grundschule Marienstraße – Gebäude Schusterstraße am Schultor

Referentin: Jennifer Abels, Systemische Beraterin und Permakulturdesignerin in Ausbildung

Die Führung findet statt im Rahmen von ntib – Nachhaltige Transformation in Bestandsquartieren, ein Projekt der Neuen Effizienz gGmbH in Kooperation mit den Unternehmer/innen für die Nordstadt e.V. und engagierten Bürger*innen, gefördert von Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Wir danken dem Offenen Ganztag und der Grundschule Marienstraße für die Besuchsmöglichkeit. 2024 02 08 NTiB Mit Unterstuetzerlogos Und Oelberg Hub